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Ladekosten fürs E-Auto berechnen: Die ersten Wochen mit StromStart
Was kostet eigentlich eine Ladung zuhause, und was an der Säule im Parkhaus? Wer neu mit dem E-Auto unterwegs ist, hat viele solche Fragen. StromStart ist meine Einsteiger-App dafür: ein 30-Tage-Coach, ein Kostenrechner, ein Reichweiten-Modus und ein Lexikon, ohne Login.
Hinweis: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links zu Amazon, gekennzeichnet mit „(Werbung)“. Kaufst du darüber, erhalte ich eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.
Ausgangslage: das E-Auto steht vor der Tür
Stell dir vor, du holst nächste Woche dein erstes Elektroauto ab. Zuhause gibt es eine Steckdose in der Garage, eine Wallbox ist noch nicht entschieden. Am Wochenende steht ein Besuch bei der Familie an, rund 240 Kilometer weit. Zwei Fragen sind offen: Was kostet mich das Laden im Monat? Und komme ich ohne Stress an?
Falls die Entscheidung später auf eine Wallbox fällt, kannst du dir zum Beispiel den go-e Charger Gemini flex 11 kW (Werbung) ansehen. Installation und Anmeldung beim Netzbetreiber klärst du vorher mit einer Elektrofachkraft.
Für genau diese Phase habe ich StromStart gebaut. Du kannst die App auch nutzen, wenn du noch gar kein E-Auto besitzt und den Umstieg erst durchrechnen willst.
- Der Kostenrechner vergleicht Laden zuhause, an öffentlichen AC-Säulen und am DC-Schnelllader, pro Ladung, pro 100 km und pro Monat.
- Der Reichweiten-Modus schätzt mit Reserve ab, ob eine Strecke passt. Die Werte sind Richtwerte, keine Navigation.
- Kostenlos für iOS und Android. Daten liegen lokal, ein optionaler Kaffee-Kauf schaltet nichts frei.
Schritt für Schritt zu deinen Ladekosten
- Fahrzeugdaten eintragen: Im Kostenrechner stellst du Akkugröße und Verbrauch ein, zum Beispiel 77 kWh und 17,5 kWh pro 100 km.
- Preise hinterlegen: Trag deinen Strompreis zuhause und den Preis an öffentlichen AC-Säulen ein. Im Screenshot stehen Beispielwerte: 0,60 Euro pro kWh zuhause und 0,49 Euro an öffentlichen AC-Säulen. Eigene Tarife speicherst du mit frei wählbarem Namen.
- Ladeverluste berücksichtigen: Beim Laden geht ein Teil der Energie verloren. Den Anteil stellst du als Prozentwert ein.
- Fahrleistung angeben: Mit der monatlichen Kilometerzahl rechnet die App die Monatskosten aus. Daneben siehst du Kosten pro Ladung und pro 100 km.
- Optionen vergleichen: Zuhause, öffentliches AC und DC-Schnellladen stehen nebeneinander. So erkennst du, welche Ladeart für deinen Alltag am günstigsten ist.
Zur Orientierung eine grobe Rechnung von Hand für das Laden zuhause mit 17,5 kWh pro 100 km und aktuellen Durchschnittspreisen. Ladeverluste sind hier noch nicht eingerechnet:
| Strompreis zuhause | Rechnung | Kosten pro 100 km |
|---|---|---|
| rund 31 ct/kWh (Neukundentarif, Verivox) | 17,5 kWh × 0,31 € | rund 5,43 € |
| 37,0 ct/kWh (Durchschnitt Haushalte 2026, BDEW) | 17,5 kWh × 0,37 € | rund 6,48 € |
Mit den Ladeverlusten liegt der echte Wert darüber. Genau diesen Teil nimmt dir der Rechner ab. Dein eigener Tarif kann deutlich abweichen, deshalb trägst du ihn in StromStart selbst ein.

Die Wochenendfahrt mit Reserve planen
Im Reichweiten-Modus gibst du Akkustand, Sicherheitsreserve, Außentemperatur, geplante Strecke und Autobahnanteil ein. Regen und Zuladung kannst du ebenfalls berücksichtigen. Im Beispiel mit 68 Prozent Akku, 12 Grad, 240 Kilometern und 35 Prozent Autobahn zeigt die App eine rechnerische Schätz-Reichweite von 223 km. Die ruhige Planungsreichweite mit 12 Prozent Reserve liegt bei 197 km.
Die Strecke passt also nicht ohne Zwischenstopp. Das ist genau die Information, die du vor der Abfahrt haben willst und nicht erst auf der Autobahn. Planungen kannst du speichern und später wieder aufrufen.
Ladepunkte unterwegs finden
Für den Zwischenstopp brauchst du eine Ladesäule. StromStart ist keine Ladesäulenkarte. Eine öffentliche Quelle ist die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur. Dort erscheinen öffentlich zugängliche Ladepunkte, deren Betreiber das Anzeigeverfahren abgeschlossen haben. Du kannst im Umkreis suchen und nach Steckertyp filtern. Die Bundesnetzagentur weist selbst darauf hin, dass die Karte nicht vollständig ist.
30 Tage Coach statt Fachwirrwarr
Parallel führt dich der Coach durch die Grundlagen: kW und kWh, AC- und DC-Laden, Ladegrenzen, Schnellladen, Tarife und Winterreichweite. Jede Lektion verbindet eine Erklärung mit einem Praxis-Tipp. Was du behalten willst, legst du in die Merkliste, und dein Lernfortschritt bleibt sichtbar.
Begriffe wie Wallbox, Typ-2-Kabel oder Rekuperation schlägst du im durchsuchbaren Lexikon nach. Der Hilfebereich gibt Hinweise bei Ladeproblemen und für einen Plan B unterwegs.


Die erste Woche abhaken
Die Checkliste sammelt typische Startaufgaben, etwa Ladekabel und Karten sortieren, das Heimladen prüfen oder eine Lade-App einrichten. Abgehakte Aufgaben bleiben gespeichert. Im Profil hältst du Fahrzeug, Fahralltag und bevorzugte Ladeart fest.
Für öffentliche Typ-2-Ladesäulen brauchst du meist ein eigenes Kabel, etwa das Phoenix Contact Typ-2-Ladekabel (11 kW, 5 m) (Werbung). Prüfe vorher, mit welcher Leistung dein Fahrzeug an Wechselstrom laden kann.
Grenzen von StromStart
- Keine Fahrzeugwerte: Reichweite und Kosten sind Richtwerte auf Basis deiner Eingaben und vereinfachter Annahmen. Dein Bordcomputer und dein Stromvertrag bleiben maßgeblich.
- Keine Navigation: Die App plant keine Route und lotst dich nicht zur Ladesäule.
- Werte selbst eintragen: Eine Fahrzeuganbindung habe ich bewusst nicht eingebaut. Akku, Verbrauch und Preise gibst du selbst ein. Deine echten Tarife solltest du also kennen.
- Keine Ladesäulensuche: Freie Ladepunkte und aktuelle Preise an der Säule zeigt die App nicht an.
Ein Login brauchst du nicht. Profil, Merkliste, Fortschritt, Tarife und Planungen werden lokal auf deinem Gerät gespeichert. Hell, dunkel oder Systemeinstellung wählst du selbst. Ein kleiner oder großer Kaffee als In-App-Kauf unterstützt die Weiterentwicklung, schaltet aber keine Funktionen frei. Externe Empfehlungen können gekennzeichnete Affiliate-Links enthalten.
Fragen zum Start mit dem E-Auto
Kann ich StromStart ohne eigenes E-Auto nutzen?
Ja. Die App ist auch für die Zeit vor dem Kauf gedacht, etwa um Ladekosten durchzurechnen.
Wie genau ist die Reichweitenberechnung?
Es handelt sich um Richtwerte auf Basis deiner Eingaben und vereinfachter Annahmen. Garantierte Fahrzeugwerte oder Navigation liefert die App nicht.
Zeigt StromStart Ladesäulen in der Nähe an?
Nein. Für öffentliche Ladepunkte eignet sich zum Beispiel die Ladesäulenkarte der Bundesnetzagentur.
Was bringt der Kaffee-Kauf in der App?
Er unterstützt die Weiterentwicklung. Zusätzliche Funktionen schaltet er nicht frei.
Brauche ich ein Benutzerkonto?
Nein. Ein Login ist nicht erforderlich, die Daten werden lokal gespeichert.
Quellen
- StromStart: App-Seite auf dmnk-digital.de
- StromStart im App Store (Deutschland)
- StromStart bei Google Play
- Bundesnetzagentur: Ladesäulenkarte
- DMNK Digital: Support-FAQ zu Benutzerkonto und Datenspeicherung
- Verivox: Strompreisentwicklung und Strompreis für Neukunden (Stand: 21.10.2026)
- BDEW-Strompreisanalyse Herbst 2026, Durchschnitt Haushalte 37,0 ct/kWh (Stand: 21.10.2026)
Stand: 21.10.2026.
Aktualisiert am 21. Oktober 2026.
Gelassen in den elektrischen Alltag
StromStart ist kostenlos für iPhone und Android. Auf der App-Seite findest du alle Funktionen im Überblick.
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