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Ziele messbar verfolgen: Sparziel und Gewicht im ZielTracker

„Ich will mehr sparen“ ist ein Vorsatz. „1.000 Euro bis März“ ist ein Ziel, das man messen kann. ZielTracker setzt genau dort an: Du legst Startwert und Zielwert fest, trägst regelmäßig den aktuellen Stand ein und siehst, ob du auf Kurs bist.

Das Wichtigste in Kürze
  • ZielTracker verfolgt Ziele mit einem messbaren Wert, etwa Gewicht, Sparziel, Fitness, Lernen oder Gewohnheiten.
  • Fortschritt in Prozent, Verlauf, Diagramme, Statistiken, Meilensteine und Prognosen. Erinnerungen stellst du pro Ziel ein.
  • Kostenlos für das iPhone, ohne Account. Premium bringt unbegrenzte aktive Ziele, iCloud-Sync, erweiterte Statistiken, Exporte und Widgets.

Zwei Ziele, ein Prinzip

Ich nehme für diesen Artikel zwei typische Beispiele, die auch in den Screenshots auftauchen. Erstens ein Sparziel: 1.000 Euro für ein neues Fahrrad, Start bei 100 Euro. Zweitens ein Gewichtsziel: von 92 auf 80 Kilogramm. So unterschiedlich die Themen sind, beide funktionieren in ZielTracker gleich: Es gibt einen Startwert, einen Zielwert und Einträge dazwischen.

Schritt 1: Das Ziel sauber definieren

Beim Anlegen entscheidest du, wo du startest und wo du hinwillst. Das klingt banal, ist aber der wichtigste Schritt. Ein Ziel wie „fitter werden“ lässt sich nicht eintragen. „5 Kilometer am Stück laufen“ oder „dreimal pro Woche trainieren“ schon. ZielTracker zwingt dich auf freundliche Art, das Vorhaben in eine Zahl zu übersetzen.

Schritt 2: Regelmäßig eintragen

Beim Sparziel trägst du nach jeder Überweisung den neuen Kontostand des Sparkontos ein, beim Gewicht den Wert der Waage, etwa einmal pro Woche. Die Eingabe ist kurz gehalten. Damit du es nicht vergisst, stellst du für jedes Ziel eine eigene lokale Erinnerung ein, zum Beispiel sonntags um 9 Uhr für die Waage und am Monatsersten für das Sparkonto.

ZielTracker-Sparziel mit 100 von 1.000 Euro, zehn Prozent Fortschritt und Verlaufsdiagramm
Ein Sparziel bei zehn Prozent: 100 von 1.000 Euro.

Schritt 3: Den Verlauf lesen

Die Detailansicht zeigt einen Ring mit dem Fortschritt in Prozent, darunter ein Diagramm über wählbare Zeiträume von sieben Tagen bis zum gesamten Verlauf. Zusätzliche Kacheln nennen, wie viel noch fehlt, wie viel du seit Beginn geschafft hast, den Durchschnitt pro Woche und deine aktuelle Serie. Beim Gewichtsbeispiel steht dort etwa: 8,9 kg verbleibend, minus 3,1 kg seit Beginn, minus 0,77 kg pro Woche.

Aus diesen Werten erstellt ZielTracker Prognosen. Sie geben dir eine Vorstellung davon, wann du ankommst, wenn es im bisherigen Tempo weitergeht. Meilensteine markieren Zwischenstationen, damit der Weg nicht nur aus dem fernen Endpunkt besteht.

ZielTracker-Gewichtsziel mit Fortschrittsring, Diagramm über 30 Tage und Wochendurchschnitt
Gewichtsziel mit Ring, 30-Tage-Diagramm und Kacheln für Rest, Wochenschnitt und Serie.
ZielTracker-Statistikseite mit aktiven, abgeschlossenen und archivierten Zielen sowie Durchschnittsfortschritt
Statistik über alle Ziele: aktiv, abgeschlossen, archiviert und durchschnittlicher Fortschritt.

Schritt 4: Abschließen oder pausieren

Ist ein Ziel erreicht, archivierst du es. Hat sich die Lage geändert, etwa weil das Fahrrad doch warten muss, archivierst du es ebenfalls und reaktivierst es später. Oder du löschst es ganz. Die Statistikseite fasst zusammen, wie viele Ziele aktiv, abgeschlossen und archiviert sind, wie viele Einträge es gibt und wie hoch der durchschnittliche Fortschritt ist.

Ein Beispiel für gute Zielgrößen

Je kleiner der Abstand zwischen zwei Einträgen, desto schneller siehst du Bewegung. Ein Sparziel von 1.000 Euro mit monatlichen Einträgen zeigt erst nach Wochen eine Veränderung. Teilst du es in Wochenbeträge auf, wächst der Ring sichtbar schneller. Beim Lernen funktioniert das genauso: Statt „Prüfung bestehen“ zählst du bearbeitete Kapitel oder Übungsaufgaben.

Kostenlos oder Premium

Die Grundfunktionen sind kostenlos. ZielTracker Premium bringt unbegrenzt viele aktive Ziele, iCloud-Sync, erweiterte Statistiken, Exporte und zusätzliche Widgets. Wer nur ein oder zwei Vorhaben verfolgt, kommt in der Regel ohne Premium aus.

Was ZielTracker bewusst nicht macht

  • Keine Automatik: Eine Anbindung an Bankkonto, Waage oder Fitness-Tracker habe ich bewusst nicht eingebaut. Du trägst die Werte selbst ein. Wie sich ein Sparplan über Jahre entwickelt, rechnest du mit DMNK Wealth durch.
  • Keine Bewertung deiner Ziele: Ob 80 Kilogramm für dich ein gesundes Ziel sind, sagt dir keine App. Bei gesundheitlichen Zielen ist ärztlicher Rat die bessere Grundlage.
  • Keine Garantie durch Prognosen: Eine Prognose schreibt die Vergangenheit fort. Urlaub, Krankheit oder eine unerwartete Rechnung tauchen darin nicht auf.
  • Nur iPhone: Eine Android-Version gibt es nicht.

Was ich an diesem Ansatz mag

Das Eintragen ist bewusst schnell gehalten. Der Effekt kommt nicht von komplizierten Funktionen, sondern von der Regelmäßigkeit. Wer jede Woche einen Wert einträgt, sieht nach zwei Monaten eine Linie, und die erzählt meistens mehr als jedes gute Gefühl oder jede schlechte Laune an einem einzelnen Tag.

Für ZielTracker brauchst du kein Benutzerkonto. Neben Deutsch führt der App Store vier weitere Sprachen für ZielTracker auf.

Häufige Fragen zum ZielTracker

Welche Ziele kann ich anlegen?

Alle, die sich mit einem Wert messen lassen, zum Beispiel Gewicht, Sparbetrag, Trainingseinheiten oder Lernfortschritt. Auch eigene Ziele sind möglich.

Erinnert mich die App ans Eintragen?

Ja. Pro Ziel lässt sich eine lokale Erinnerung einstellen.

Was bringt Premium?

Unbegrenzt viele aktive Ziele, iCloud-Sync, erweiterte Statistiken, Exporte und zusätzliche Widgets.

Muss ich mich registrieren?

Nein, ein Account ist nicht erforderlich.

Quellen

Stand: 21.10.2026.

Aktualisiert am 21. Oktober 2026.

Vom Vorsatz zur Zahl

ZielTracker ist kostenlos im App Store. Screenshots und den vollen Funktionsumfang findest du auf der App-Seite.

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